Miss Bell. Esther and her doll

David Octavius Hill, Robert Adamson

Miss Bell. Esther and her doll
Miss Bell. Esther and her doll
um 1845
Fotografie, Salzpapier
15,3 x 21
1932 von Carl Georg Heise in Schottland erworben

Beschreibung

Keine Sorge: Das Kind schläft nur! Zwar hatte sich die Belichtungszeit der Fotografie Mitte der 1840er Jahre auf einige Sekunden verkürzen lassen. Ein schlafendes Kind war aber sicherlich einfacher ins Bild zu setzen als ein waches. Zudem fotografierte David Octavius Hill die kleine Miss Bell aufgrund der besseren Lichtverhältnisse im Freien. Dort liegt sie auf einer Decke, ihre Puppe im Arm, Springseil, einen Ball und Blumen um sie herum. In einem klassischen Porträt erscheinen diese Gegenstände wie Attribute der Kindheit. In einem Genrebild verweisen sie auf die vorausgegangene Szene: Ballspielen, Seilspringen und Blumensammeln, wovon sich das Kind nun erholt. Zwischen diesen aus der Malerei bekannten Bildgattungen bewegt sich die frühe Fotografie. Der Maler David Octavius Hill und der Ingenieur Robert Adamson zählen zu den maßgeblichen Pionieren der Fotografiegeschichte. Die produktive Zusammenarbeit, insgesamt entstanden über 3000 Kalotypien – neben Porträts auch Architekturansichten und Landschaftsbilder –, endete durch Krankheit und frühen Tod Adamsons bereits nach drei Jahren.

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